Die beauftragten Leistungen im Rahmen des 2. Abschnitts zur Sondierung nach Kampfmitteln, sind abgeschlossen. Am 31.05.2026 in diesem Zusammenhang die letzte Evakuierung und Räumung.
Jüngst freigegeben werden konnten insgesamt rund 87.500 m² an ehemaligen Verdachtsflächen nach dem aktuellen Stand der Technik. Die Tätigkeiten vor Ort starteten am 28.07.2025 und dauerten auch die Winterperiode hindurch an.
Es wurden beispielsweise folgende Leistungen erbracht:
- Baubegleitende Kampfmittelräumungen in mehreren Teams. Manuelle Oberflächensondierungen.
- EDV- gestützte Oberflächensondierungen mit Mehrkanalmagnetometersystemen
(„MX V4“ 5-Kanalsystem), als auch mit elektromagnetischen Aufzeichnungssystemen
(„TDEM“), wie dem „EMD 2.2“. In Summe ca. 119.862 m² magnetische- und ca. 291.380 m² elektromagnetische Detektionen. - Herstellung von zehntausenden Metern an Sondierbohrungen an ausgewerteten Bombenblindgängerverdachtspunkten, in ferromagnetisch gestörten Baufeldbereichen aber auch zur detaillierteren Berechnung von tieferliegenden Einzelanomalien. Messtechnische Erfassung mit 3-Achsmagnetometersonden der Fima Sensys GmbH.
- Überprüfung von dutzenden Bombenblindgängerverdachtspunkten und weit über hundert Stück Bombentrichtern.
- Großflächige maschinelle Volumenräumungen.
- Weit über 10.000 Stück Einzelpunktbergungen von kampfmittelverdächtigen Anomalien. Teilweise unter Einsatz von nicht ferromagnetischen Verbauten.
Um eine fortlaufende Be- und Auswertung, sowie fortgeführte Räumstellendokumentation gewährleisten zu können, hatten wir durchgängig eine unserer Geowissenschaftlerinnen auf der Räumstelle vor Ort und eine weitere im technischen Innendienst als „Back Up“ für die Datenzusammenfassung und die Kartographie.
Wir bedanken uns auch an dieser Stelle ausdrücklich für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit unter anderem mit: Unserem Auftraggeber, der Köster GmbH, den Verantwortlichen bei der Stadt Osnabrück, dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt, dem Staatlichen Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen und nicht zuletzt auch dem betreuenden Ingenieurbüro.
Des Weiteren beschafften wir für die Suche nach Munition- und die Aufklärung von Leitungsverläufen ein Georadarsystem mit paralleler Mehrfrequenzaufnahme.
Beigefügt einige weitere Bilder aus dem Lok Viertel und den Streckenlosen 1 und 3 bei der Amprion Offshore GmbH, sowie von der Mitarbeiterschulung im Zuge der Georadareinführung.


















